Das Prinzip der "Musikalischen Früherziehung" geht bereits auf Comenius zurück, der schon im 16. Jahrhundert die Musik als festen Bestandteil in seiner "Schola infaniae" mit inbgriff, und Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren das Singen lehrte.

 

Diese Methodik blieb bis in das 20. Jahrhundert nahezu unverändert, und es Visionären wie Carl Orffs und seiner Kollegin Gunild Keetman zu verdanken, dass um 1920 herum die Elemente von Bewegung, Musik und dem Spiel verschiedenster Instrumente hinzukamen. 

 

Mit dem "Curriculum Musikalischer Früherziehung" folgte 1968 die erste Erfassung dessen, was ab 1970 eine große Verbreitung erfahren sollte. Vier Jahre später gab es dann eine weitere Überarbeitung unter dem Titel "Musikalische Früherziehung", die infolgedessen fester Bestandteil in pädagogischen Einrichtungen und Musikschulen wurde.

 

Ziel der musikalischen Früherziehung ist ein auf den gesamten Körper bezogenes Erlebnis mittels Musik, die Erfahrung alleine, und/oder in der Gruppe gemeinsam zu musizieren, den taktbezogenen Umgang mit Instrumenten, aber auch die Bewegung dazu zu erlernen, Schulung von Gehör und Wahrnehmung, sowie, und darin liegt wohl das wichtigste Element, Spaß und Freude dabei zu empfinden. Die Altersgruppe reicht dabei von drei bis sechs Jahren.

 

- professioneller Unterricht, keine Vorkenntnisse erforderlich 


die Terminabsprache findet flexibel nach Absprache statt 

- verschiedenste Instrumente sind vor Ort vorhanden